Das Schweißen von Aluminiumlegierungen hat sich historisch gesehen als äußerst herausfordernd erwiesen, da das Material eine hohe Reflexion gegenüber nahinfraroten Laserwellenlängen aufweist, eine hohe Wärmeleitfähigkeit besitzt und zur Bildung von Poren neigt. Moderne Faserlaserschweißmaschinen mit Strahloszillationsfunktion haben diese Herausforderungen überwunden und machen das Laserschweißen damit zur bevorzugten Verbindungsmethode für Aluminiumkomponenten in Batterieträgern von Elektrofahrzeugen, Luft- und Raumfahrtstrukturen sowie maritimen Anwendungen. Hochleistungs-Faserlaserschweißmaschinen mit einer Leistung von 3.000 Watt oder mehr ermöglichen das Schlüssellochschweißen von Aluminiumlegierungen der Serien 5000 und 6000 mit Eindringtiefen von bis zu 6 Millimetern in einem einzigen Durchgang. Der Schlüssel zum erfolgreichen Aluminiumschweißen mit Faserlaserschweißmaschinen liegt in der Beherrschung der hohen Temperaturleitfähigkeit des Materials, die Wärme bis zu vier- bis fünfmal schneller vom Schweißbad abführt als Stahl. Oszillierende Schweißmuster mit Durchmessern zwischen 1 und 3 Millimetern stabilisieren das Schlüsselloch, indem sie ständig die Nachlaufkante des Schweißbads erneut aufschmelzen und so die Porenbildung auf unter 2 Prozent des Schweißvolumens reduzieren – dies wurde durch Röntgeninspektion bestätigt. Die Zugabe von Zusatzdraht ist häufig bei Aluminiumschweißanwendungen erforderlich, bei denen Fugentoleranzen über 0,2 Millimeter vorliegen oder bei denen eine gezielte Zusammensetzungsanpassung notwendig ist, um Erstarrungsrissbildung zu verhindern. Das automatische Drahtzuführsystem moderner Faserlaserschweißmaschinen dosiert das Zusatzmetall mit programmierbaren Geschwindigkeiten, die synchron mit der Vorschubgeschwindigkeit und der Leistungsabgabe gesteuert werden, wodurch ein konsistentes Profil der Schweißnahtauflage gewährleistet wird. Die Vorreinigung vor dem Schweißen ist bei Aluminium deutlich kritischer als bei Stahl, da Oberflächenoxidschichten mit einer Dicke von bis zu 0,1 Mikrometer die Laserenergie reflektieren und die Schlüssellochbildung behindern. Mechanisches Bürsten oder chemisches Ätzen der Aluminiumwerkstücke vor dem Schweißen verbessert die Prozessstabilität und verringert die Spritzerbildung. Kontaktieren Sie unsere Aluminiumschweißspezialisten, um Maschinenkonfigurationen zu besprechen, die speziell auf Ihre Anforderungen hinsichtlich Aluminiumlegierung und Komponentengeometrie optimiert sind.